Tag 4: Say „Hei!“ to Norge

Heute wollen wir Schweden verlassen und nach Norwegen. Plan ist es um 18.45 Uhr die Fähre von Bodø auf die Lofoten zu bekommen. Denn morgen (Mittwoch) findet dort zur Mittsommernacht die große Party mit allen Baltic-Sea-Teilnehmern statt. Zumindest mit allen, die den Weg bis auf die Lofoten schaffen. Wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmern. Hauptproblem bei den Fahrzeugen ist häufig der Ausfall der Lichtmaschine. Die über 20 Jahre alten Autos wurden halt damals mit Lichtmaschinen ausgestattet die vor allem dafür da waren die Batterie zu laden und ab und an den Fahrer über den Zigarettenanzünder mal mit der Fluppe zu versorgen. Heutzutage hängen daran: Kühlboxen, Handys, iPads, Drohnen-Akku-Ladegeräte, und so weiter.

Dank Udo’s Tipp vom letzten Jahr, haben wir uns eine Stromüberwachung eingebaut. So können wir genau sehen, wieviel Strom die Lichtmaschine noch an die Batterie liefert. Dadurch portionieren wir das Ganze und überfordern sie nicht. Das läuft bisher super 🙂

Nach unserem obligatorischen Kaffee am morgen haben wir uns dann über die E45 weiter Richtung Norden gemacht. Das Wetter war wiedermal super, auch wenn die Temperaturen immer weiter runter klättern. Wird jetzt teilweise einstellig.

In Storuman mussten wir uns entscheiden, ob wir einfach die E45 weiter fahren, oder die Strecke über die E12 nach Mo i Rana durch den norwegischen Nationalpark nehmen. Da wir gut in der Zeit waren haben wir uns für die schönere Strecke durch den Nationalpark entschieden und haben es in keiner Sekunde bereut. Unglaubliche Landschaften. Die Norweger können ja nicht viel – aber Landschaft können sie!!! 😉

Um 14 Uhr waren wir dann am Polarkreis. Nachdem wir auf dem Weg dahin teilweise durch Regen und nur noch 5 Grad Celsius fuhren, kam hier wieder die Sonne raus und es hatte angenehme 11,5 Grad.

Die heutige Tagesaufgabe bestand darin, die schwedische Delikatesse „Surströmming“ (Ein vor sich hinsäuender, faulig richender Fisch in der Dose) zu öffnen und im Fahrzeug 200 km zu transportieren. Wir haben uns entschieden bei dieser Challenge mal auszusetzen. Unsere mitfahrenden Jungs kam fast das kot*** bei dem Geruch.

Um kurz vor 18 Uhr erreichen wir dann Bodø und reiten uns mit ca. 15 weiteren BSC-Fahrzeugen in die Schlange vor der Fähre ein. Das Wetter wurde immer besser und wir hatten eine super sonnige Überfahrt auf die Lofoten. Dort sind wir um 22 Uhr angekommen und kamen aus dem staunen gar nicht mehr raus. Was für eine Landschaft! Was für ein Glück dass uns die Tour hier hin gebracht hat. Einfach nur WOW.

Die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz gestaltete sich dann doch etwas schwieriger. Denn wir wollten ja nicht auf einen Campingplatz (das kann ja jeder). Aber auch nicht direkt am Straßenrand schlafen. Die meisten schönen Plätze begrüßten uns mit einem „NO CAMPING“ Schild. Aber nach etwas einer Stunde Suche haben wir doch noch ein tollen Platz mit Blick auf’s Meer gefunden und sind jetzt hier zusammen mit den zwei Lada-Teams aus Berlin. Nach einem Essen um Mitternacht und ein zwei Drinks sind wir bei Sonnenschein um 1.30 Uhr ins Dachzelt gekrochen. Morgen wird ein entspannter Tag. WIr müssen nur ca. 60-70 km fahren um zur Party-Location zu kommen. Zeit genug den Tag und die Lofoten zu genießen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.