Tag 13: Estland, Lettland, Litauen.

Junge, Junge… Wat ne Fete!!! Raudzilla ist wirklich das Beste, was einem nach den entbehrungsreichen Tagen rund ums Nordkap und in Russland passieren kann. Gerne wären wir noch ein bisschen an diesem traumhaften Plätzchen geblieben, aber gegen 10 hieß es wieder: Aufsitzen!! Immerhin geduscht und gefrühstückt.

Unser Ziel der heutigen Etappe war es, zwei Tagesaufgaben in Lettland und Litauen zu erledigen und ordentlich Kilometer in Richtung Polen zu machen. Mittlerweile wieder alleine unterwegs, fuhren wir zunächst mal an die estische Ostseeküste – schließlich heißt der ganze Bums ja Baltic Sea Circle und da kann es ja auch nicht schaden, die Sea mal zu sehen. Unser Eindruck vom Vortrag bestätigte sich: Estland ist der Hammer!!

Wahrscheinlich sind Lettland und Litauen auch prima Länder, aber da mit dem Grenzübertritt nach Lettland direkt mal das Wetter schlechter wurde, hatten die beiden anderen baltischen Länder keine Chance gegen Estland, unsere Liebe auf den ersten Blick.

In Riga erfüllten wir anschließend unsere erste Aufgabe, fanden das höchste Gebäude des Baltikums und machten ein Beweisfoto davor. Dann weiter zur nächsten Aufgabe, dem Hügel der Kreuze in Litauen. Schräger Ort irgendwie. Aber jetzt steht da auch unser Kreuz – selbstverständlich selbstgebastelt.

Ja, und dann wurde es plötzlich dunkel… Sehr dunkel! Und ein Gewitter brach über uns herein, das uns ernsthaft daran zweifeln ließ, ob es so eine gute Idee ist, im Zelt zu schlafen. Da es mittlerweile auch schon relativ spät geworden war, machten wir einen kleinen Abstecher nach Kaunas und suchten nach einem Hotel. Leider nicht besonders erfolgreich. Und als dann endlich ein schmaler, heller Streifen am Horizont auftauchte, beschlossen wir, einfach noch ein bisschen zu fahren. Gute Entscheidung, denn gegen 10 schlugen wir unser Zelt auf einem fast leeren Campingplatz am See 30 km vor der polnischen Grenze auf. Es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen. Wir machten uns noch schnell eine Schüssel Chili con Carne warm und ließen den Tag mit einem (!) Feierabendbierchen ausklingen. Drei Länder. 750km. Puhhh!

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